Spänle entscheidet

Die Deutsche Mannschaftsmeisterschaften im Ringen steuern ihrem Höhepunkt entgegen und mittendrin ist der 50-jährige Wolfgang Spänle aus Hambrücken. Der ASV-Vorsitzende ist auch noch Kampfrichter mit Bundesligalizenz und in dieser Funktion weilte er am vergangenen Samstag im bayrischen Burghausen zum Halbfinale. Die Red Devils aus Heilbronn waren die Gäste, die nach hochklassigen Kämpfen dennoch deutlich verloren. Das Kampfgericht mit Spänle zeigte eine tadellose Leistung und dürfte sich für weitere Einsätze empfohlen haben. Um auch weitere Kampfrichter zu gewinnen stellte sich Wolfgang einem Interview:

Wann hast Du mit dem Ringen angefangen?

Ich habe im Alter von sechs Jahren mit dem Ringen angefangen! Also schon vor sehr langer Zeit.

Wie bist Du zum Ringen gekommen und was ist der Grund, warum Du beim Ringen geblieben bist?

Durch meine älteren Brüder‚ die damals schon beim Ringen aktiv waren. Ich bin dabeigeblieben, da mir das Ringen immer sehr viel Spaß bereitet hat!

Seit wann bist du Kampfrichter?

Kampfrichter bin ich seit 2006.

Was hat dich dazu bewogen‚ Kampfrichter zu werden?

Nachdem ich durch meine Arbeit nicht mehr regelmäßig trainieren konnte (Schichtarbeit) suchte ich etwas, wo ich weiterhin beim Ringen aktiv bleiben konnte. Also dachte ich mir‚ ich versuche mich als Kampfrichter!

Wie lief die Ausbildung zum Kampfrichter?

Zu Beginn ist natürlich erstmal das Lernen der Theorie enorm wichtig! Dann wird auf Lehrgängen die Praxis und natürlich weiterhin die Theorie geschult. Es gibt immer wieder Regelanpassungen, deshalb muss auch jeder Kampfrichter jährlich eine Theorieprüfung ablegen.

Welche „Erfolge“ hast du als Kampfrichter bisher erreicht?

Als Erfolg sehe ich das Ablegen der Prüfung zur Bundeslizenz! Auch die Kategorie Verbesserungen beim DRB zum Pfeifen für die 1. Bundesliga und die Männermeisterschaften sehe ich als Erfolg an.

Was war bisher dein schönster Kampf, oder dein schönstes Erlebnis als Kampfrichter?

Mein erster Bundesligakampf in Liga 1 (KSV Köllerbach vs. TuS Adelhausen) war sicherlich ein Erlebnis. Das waren damals zwei absolute Topmannschaften. Aber auch viele Derbys in der Regionalliga oder in unseren Ligen sind immer wieder interessant und machen einfach sehr viel Spaß!

Was gefällt dir am Kampfrichterwesen außerhalb der Matte?

Bei den Kampfrichtern herrscht immer eine sehr gute Kameradschaft! Auf Schulungen und Lehrgängen bleibt neben dem ganzen Lernen auch immer noch Zeit für Geselligkeit!

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